A Schoklad

Leitl i sog eich was –

der gestrige Valentinstog wor vielleicht a Desaster. Do is jo olles daneben g’angen. Angfangen damit, dass der Valentinstag am Mittwoch wor – i man die spinnen doch alle, ma kann do net am Mittwoch an Dienstag feiern. Aber bittschön! Aber dann a no des Theater mit dem Schenken. Hot mi doch gestern tatsächlich irgendwer a Schoklad vor die Tür g’legt. I hob die Schoklad aber net gessen! I man, als Maskottchen von Köflach bin i ja prominent und wer was, vielleicht will mi wer vergiften. Zum Wegschmeißen wor mi die Schoklad aber a zu schod, also hob i sie sicherheitshalber meiner Nochbarin geben.
Aber dann ruft am Abend die Gschiel Gabi von der Gemeinde an und fragt, ob i die Schoklad kriegt hob. Mei hob i mi gärgert! I man, jetzt konn i da Nachbarin die Schoklad net mehr weg nehmen, aber da Gschiel konn i a net sogen, dass i glaubt hob, mi wüll wer vergiften. Und eigentlich hätt i die Schoklad scho gern gessen.

Blöd glaufen holt.

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