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Schnee, Schnee, Schnee…

Leitl i sog eich was –

i find den Schnee ja schen, aber so langsam reichts, i brauch den ganzen Schnee echt net mehr, wal wos tua i damit. Aber i hob in meina Kindheit glernt, dass ma nix wegschmeißn darf und olls verwertn muaß.
Also hob i ma überlegt, wer den gonzn Schnee brauchn könnt. Und wie von der wilden Hummel gstochen, is mir eingfallen, dass sie die Nomaden in der Wüste doch sicher über mein Schnee freien würdn. I man, zum anen brauchen sie sicher a Abkühlung, weil denen muass jo heiß sein, durtn in der Wüste, und zum ondern tat ihnen a bisserl a Wosser a net schadn.
Aber wie kriag i den Schnee von mir daham in die Wüste? Also hab i die GKB angrufen, aber glabst die würdn mein Schnee in die Wüste transportieren? Ka Chance! Donn hob i den Niki Lauda angrufn, ob der mit mein Schnee in die Wüste fliegn konn. Er hätt ihn jo anfoch nur über aner Oase abschmeißn müssn. Aber der wüll a net.
Donn is mir eingfolln, dass i mir im Summa, wenns so richtig heiß is, oft denk, wie schean war jetzt a Schnee. Also hob i den ganzen Schnee vor meiner Haustür jetzt in mei Tiefkühltruchn gschaufelt, damit i im Sommer donn an Schnee hob.

Was sogts jetz, do schauts wie vorausschauend i bin, gell!

Kitz-Alarm!

Leitl i sog eich was –

gestern war a witziger Tog. Die von da Gemeinde hob’n ja großartig erzählt, dass die Kitz von der NMS ins Rathaus kommen. I also hin zum Rathaus, wal so was loss i  mir net entgehn. Also bin i glei amol ins Meldeomt. Do hob i gmeldet, dass i jetzt do bin, aber die Kitz war‘n net bei senna. Also bin i zum Herrn Bürgermaster, ins Bauamt und in die Buchhaltung g’rennt. Aber kana hot g’wusst wo sie san. Zum Schluss hob i ma denkt i geh zur BKV, zum „Sondereinsatzkommando“ der Stadtgemeinde. Aber do worn die Kitz a net, nur a Haufen Kinder von der NMS, die hobn grod des Rathaus angeschaut. Die waren zwar alle liab und i hob mi echt g’freit dass i sie kennen g’lernt hob, aber i wollt eigentlich ja die Kitz sehen, die angeblich im Rathaus san. Bis mi donn die Gschiel Gabi aufgeklärt hat, dass die Kitz die Kids san. Ja bled glaufen, aber wisst’s mit die neumodischen Wörter ist des holt so a G’schicht, do kann sie so a Ur-Köflacher wie i holt scho amol vertuan.

A Schoklad

Leitl i sog eich was –

der gestrige Valentinstog wor vielleicht a Desaster. Do is jo olles daneben g’angen. Angfangen damit, dass der Valentinstag am Mittwoch wor – i man die spinnen doch alle, ma kann do net am Mittwoch an Dienstag feiern. Aber bittschön! Aber dann a no des Theater mit dem Schenken. Hot mi doch gestern tatsächlich irgendwer a Schoklad vor die Tür g’legt. I hob die Schoklad aber net gessen! I man, als Maskottchen von Köflach bin i ja prominent und wer was, vielleicht will mi wer vergiften. Zum Wegschmeißen wor mi die Schoklad aber a zu schod, also hob i sie sicherheitshalber meiner Nochbarin geben.
Aber dann ruft am Abend die Gschiel Gabi von der Gemeinde an und fragt, ob i die Schoklad kriegt hob. Mei hob i mi gärgert! I man, jetzt konn i da Nachbarin die Schoklad net mehr weg nehmen, aber da Gschiel konn i a net sogen, dass i glaubt hob, mi wüll wer vergiften. Und eigentlich hätt i die Schoklad scho gern gessen.

Blöd glaufen holt.

FDH

Leitl i sog eich was – ab heit drehen wieder alle durch! Mit Beginn der Fastenzeit heißt es bei jedem nur noch FDH – FINDE DEN HASEN! Olle san im Osterfieber, weg mit die Luftschlangen, her mit die Osterhasen. Scho a bisserl extrem, oder? I hob mir jetz jedenfalls vorgenommen, eich in die nächsten 40 Tog durch die Fastenzeit zu begleiten und eich wertvolle Tipps zum Fasten und zum Leben zu geben.

Also bis morgen eier Ignaz Chovel!

Pressekonferenz 17.07.2017

Gestatten Ignaz Chovel (sprich Kofel). Ich bin der freche Köflacher Ureinwohner und neuer Botschafter sowie Maskottchen der Stadtgemeinde. Ich wohne seit hunderten von Jahren im Heidentempel am Zigöllerkogel und bin bis jetzt nicht viel unterwegs gewesen. Jetzt aber habe ich entschieden dass es an der Zeit ist sich zu zeigen, und bei den einen oder anderen Aktivitäten der Stadtgemeinde Köflach in Erscheinung zu treten. Und damit gleich alle wissen wer ich bin, habe ich vor kurzem sogar eine Pressekonferenz gegeben.